CSI Osnabrück mit dem Bio-LK: Molekulargenetik in der Kriminalistik

Wie gentechnische Methoden helfen können, Kriminalfälle zu lösen, lernten die Bio-Leistungskurse der Q1 Anfang März im experimentellen Lernlabor Explain-OS der Universität Osnabrück. Dabei vertieften sie ihre Kenntnisse der Polymerasekettenreaktion (PCR) und lernten viel über das nötige Hintergrundwissen, um einen genetischen Fingerabdruck herstellen zu können.

 

In diesem Standard-Verfahren steckt verblüffend viel Knowhow. Die Schüler_innen konnten DNA-Proben selbst für die PCR vorbereiten und mit Hilfe einer Agarose-Gelelektrophorese auftrennen und sichtbar machen. Dazu mussten sie mit winzigen Flüssigkeitsmengen sehr präzise arbeiten. Nebenbei erfuhren sie Wissenswertes über andere Möglichkeiten der PCR kennen, z.B. in der Evolutionsforschung oder der Lebensmittelanalytik. Schon seit einigen Jahren gehört dieses Praktikum zum festen Programm des „Schwerpunkts Umwelt“. Es ermöglicht das Arbeiten mit teuren Geräten auf dem aktuellen Stand der und Einblicke in die Arbeitstechniken moderner biologischer Forschung. Die PCR gehört zum obligatorischen Bereich der Lehrpläne und spielte schon öfters eine Rolle in Aufgaben des Zentralabiturs, so dass der Kurs auch eine intensive und nachhaltige Prüfungsvorbereitung bietet.